Newsletter-Beiträge Metaq GmbH

Mehrmals pro Jahr gibt die Metaq GmbH, Anbieter planer Präzisionsformteile mit Sitz in Wuppertal, ihre vier- bis sechsseitige Informationsbroschüre für Kunden und Interessenten im Inland heraus. Der Leitartikel informiert über Neuigkeiten aus den Produktionsbereichen oder behandelt - wie nebenstehend - ein betriebsübergreifendes Thema. Neben einem Mitarbeiterporträt, den Rubriken "Wissen" und "Glossar" sowie dem Gewinnspiel erscheint unter anderem auch ein allgemeiner Servicebeitrag.

Redaktion: Claudia Schemann, metaq GmbH, Wuppertal
Gestaltung und Realisation: act&react Werbeagentur, Dortmund

Beispiel eines Servicebeitrags (Ausgabe 1-2008):

 

Datenschutz im World Wide Web nur mit Einsatz spezieller Technik möglich

Internet-Nutzer können leicht identifiziert werden

Datenschutz ist im Bereich der Kommunikation via Internet ein wichtiges, oftmals aber schwer zu durchschauendes Thema. Der Besuch auf Internetportalen hinterlässt sowohl mit als auch ohne Eingabe persönlicher Daten Spuren. Das Versenden einer E-Mail entspricht aus der Perspektive der Vertraulichkeit in etwa dem Versenden einer mit Bleistift beschriebenen Postkarte. Das persönliche Empfinden, sich auf dem weiten Feld der Online-Kommunikation in einer Privatsphäre zu bewegen, ist bei genauer Betrachtung der technischen Vorgänge ein Trugschluss.
Informationen per E-Mail weiterzuleiten, ist kostengünstig, zeitsparend und bequem. Als sicher im Sinne des Postgeheimnisses darf diese Art der Kommunikation jedoch nur dann eingestuft werden, wenn die Inhalte verschlüsselt oder mit einer Signatur versehen sind. Klartext-Nachrichten können an verschiedenen Stellen auf dem Übertragungsweg eingesehen und manipuliert werden. Dem Absender der E-Mail ist im Vorfeld nicht bekannt, über welche IT-Systeme die Post verschickt wird.
Die Verschlüsselung von Nachrichtentexten, die per Mail verschickt werden, gelingt mithilfe kryptografischer Verfahren. Unterschieden wird zwischen symmetrischen und asymmetrischen Public Key-Verfahren. Bei ersterem wird zur Codierung derselbe Schlüssel verwendet, bei letzterem ein Schlüsselpaar, was ein höheres Sicherheitsniveau begründet. Der Empfänger erhält die zunächst unverständliche Nachricht und - mit separater elektronischer Post - den geheimen Schlüssel, der die Nachricht in ein Klartext-Dokument zurückverwandelt.
Eine identifizierbare Adresse haben jedoch nicht nur E-Mail-Empfänger. Jeder PC, mit dem per Internet auf Daten zugegriffen wird, zeigt der Gegenstelle automatisch seine Internet Protocol (IP-) Adresse an. Darüber hinaus setzen die Betreiber von Suchmaschinen, Nachrichtendiensten oder Online-Shops sogenannte Cookies. Diese Profildateien sind kleine Datenpakete, die auf der Festplatte des Computers des Internetnutzers gespeichert werden. Zum einen dienen sie dem Austausch von Informationen, zum anderen machen sie das Surfverhalten transparent. Beispiel Google: In den Datenschutzbestimmungen dieses Suchmaschinenbetreibers heißt es zum Stichwort "Log-Daten": "Wenn Sie Google Services nutzen, zeichnen unsere Server automatisch Daten auf, die Ihr Browser verschickt, wenn Sie eine Webseite besuchen. Diese Server-Logdateien können Ihre Webanfrage, die IP-Adresse, den Browsertyp, die Browsersprache, Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage und ein oder mehrere Cookies enthalten, die Ihren Browser eindeutig identifizieren können." Wie lange die Cookies auf der eigenen Festplatte gespeichert werden, kann der Internet-Nutzer in seinen Browser-Einstellungen festlegen.
Anonyme Zugriffe auf Internetdienste sind nur dann möglich, wenn gleichzeitig eine entsprechende Software aktiviert wird, die die Spuren im Netz verwischt. Für diese Form des Datenschutzes setzt sich beispielsweise der Bielefelder "Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs" (FoeBuD e.V.) ein. Die Anonymität des Informationsaustausches per Internet endet jedoch zwangsläufig, wenn persönliche Daten eingegeben werden.
Umfassende Informationen für private Anwender bietet das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" unter der Fragestellung: "Was muss man tun, um die zahlreichen Plattformen und Börsen sorgenfrei nutzen zu können?" Die Web-Adresse: www.bsi-fuer-buerger.de


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Beispiel eines Leitartikels (Ausgabe 2-2007):

Sparsamer Einsatz des Rohstoffs Wasser

Moderne Wasseraufbereitungstechnik
senkt Verbrauch in der Produktion

Klimaveränderungen und das weltweite Bevölkerungswachstum rücken die natürliche Substanz Wasser ins Blickfeld wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Diskussionen. Wasser ist Nahrungsmittel, Wirtschaftsgut und ein unverzichtbarer Produktionsfaktor für die Industrie.
Die Vorräte an Wasser sind trotz des Wasserkreislaufs aus Verdunstung, Niederschlag und Abfluss nicht unendlich - in vielen Regionen der Erde herrscht akute Wasserknappheit. Klimaforscher und Umweltexperten prognostizieren auch für Deutschland sinkende Grundwasserpegel, sodass ein sparsamer Umgang mit der Ressource Wasser heute mehr denn je als zwingend geboten scheint.
Durch den Einsatz moderner Wasseraufbereitungsanlagen konnte Metaq in den letzten Jahren eine effizientere Wassernutzung erreichen. Sowohl beim Wasserstrahlschneiden als auch dem Ätzverfahren, bei dem Wasser vorwiegend zum Abspülen und Entschichten der Formteile verwendet wird, investieren wir regelmäßig in Kreislaufsysteme, die den Verbrauch reduzieren.
Diese Entwicklung entspricht jener im gesamten produzierenden Gewerbe innerhalb Deutschlands, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat. Zwischen 1995 und 2004 sank der Einsatz von Wasser in der Produktion durch Wirkungsgradsteigerungen und Mehrfachnutzung um 18,5 Prozent. Die Preise für die Bereitstellung von Wasser stiegen im gleichen Zeitraum um 19 Prozent.
Das Wasservolumen, das 2004 für wirtschaftliche Zwecke aus der Natur entnommen wurde, betrug in Deutschland 40,2 Mrd. m3 (ein Kubikmeter sind 1000 Liter). Auf die privaten Haushalte entfielen davon acht Prozent, auf die Produktion 92 Prozent. Knapp zwei Drittel des gewerblich genutzten Rohstoffs Wasser setzten die Strom- und Gaserzeuger als Kühlwasser ein.
Der Entnahme steht ein Wasserdargebot gegenüber, das laut Statistischem Bundesamt im langjährigen Mittel auf jährlich 188 Mrd. m3 geschätzt wird. Wissenschaftler warnen jedoch, dass die Grundwasserneubildung, die sich zu 80 Prozent aus Niederschlägen speist, aufgrund von Klimaveränderungen in manchen bundesdeutschen Regionen zurückgehen könnte. Als Folge des Temperaturanstiegs und anderer Faktoren wie etwa die Überdüngung der Böden würden Niederschläge in heißen Sommern oft nicht mehr zum Grundwasser durchdringen. Und auch in feuchten, vermehrt von Hochwasser gezeichneten Wintern könnte das viel zu schnell abfließende Schmelz- und Regenwasser die Grundwasserspeicher nicht in erforderlichem Maße auffüllen.

Anders als in den vergleichsweise wasserreichen Regionen Europas werden die Süßwasservorräte weltweit hauptsächlich durch die Landwirtschaft verbraucht. Der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Lebensmittelkonzerns bezeichnete Wasser in einem kürzlich in der Wochenzeitung "Die Zeit" veröffentlichten Interview als eine begrenzte Ressource, die massiv aus nicht regenerierbaren Vorräten gefördert werde und daher schneller erschöpft sein könnte als Erdöl.